Design for Social Impact

Der ursprüngliche Gedanke der Architektur steht bei uns im Vordergrund  – die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen.

Deswegen setzen wir uns mit Bedürfnissen, Lebensformen und Nutzungen auseinander, bevor wir uns über Form oder Materialisierung Gedanken machen. Es geht nicht nur um das Bauwerk, sondern vielmehr um die Frage, wie wir leben wollen.

Abriss oder Umbau?

Bestehende Gebäude sind immer eine interessante Ausgangslage. Zentral ist dabei nicht der Zustand, sondern das Potential eines Objektes: Erst durch die richtige Fragestellung wird sichtbar, was darin steckt.
Durch Anbauen, Erweitern, Zusammenführen, Überbauen, Aufstocken und Transformieren schöpfen wir die Möglichkeiten voll aus und schaffen Mehrwert.

EFH Lachernweg

Ersatzneubau/Umbau eines alten Bauernhauses in Schlieren. Aus baurechtlichen Gründen durfte die Dachkonstruktion nicht abgebrochen werden. Die neuen Gebäudeteile werden mit den alten Bauteilen verzahnt, was einen aufwendigen Bauprozess mit sich bringt.

Projekt: Furnitecture, Marcel Bürgisser
Realisierung: Marcel Bürgisser und Nicholas Frei
Kunde: Privat

UNIA Büros, Zürich

Für die Gewerkschaft UNIA haben wir Signaletik, Beratungsräume und Sitzungszimmer neu gestaltet. Der Entwurf ist dem grafischen Erscheinungsbild der Organisation angelehnt, nimmt aber auf die jeweilige Raumsituation und auf vorgefundene Oberflächen Rücksicht.
Die Sprechblase aus dem UNIA Logo kommt in unserem Corporate Architecture Konzept immer wieder vor, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Die Botschaft steht im Mittelpunkt.

Kunde: UNIA Zürich
Konzept, Entwurf und Realisierung: Frei & Kepenek
Projektleitung: Nicholas Frei

Corporate Architecture

Gebaute Identität: die Umsetzung der Marke im Raum. Corporate Architecture ist ein Bestandteil des Corporate Design. Im Dreidimensionalen greifen jedoch andere Mechanismen als in zweidimensionalen Medien wie Print oder Web. Unterschiedliche Grade an Öffentlichkeit verlangen zum Beispiel nach unterschiedlichen Strategien der Markenkommunikation.

Corporate Architecture ist ein Statement – die Kommunikation von Firmenidentität und Wertesystemen. Auch gegenüber den Mitarbeitern: Gute Gestaltung berücksichtigt Arbeitsprozesse und Wohlbefinden. Somit beeinflusst Corporate Architecture sogar die Produktivität eines Unternehmens.

Die Burger Bude

Teils Sommerprojekt, teils soziokulturelles Experiment: Im Sommer 2015 riefen wir für drei Wochen die Burger Bude ins Leben. Das Ziel war, mit minimalen Mitteln das Mittagsangebot in Zürich-Binz zu bereichern. (Manchmal muss man auch etwas tun, statt immer nur zu jammern). Nach 1100 Burgern und vielen interessanten Gesprächen waren wir überrascht, wie wenig es braucht, um eine grosse Resonanz zu erzielen. Die Fortsetzung folgt!

Musterloft, Spinnerei III

Die Loft 2.08 ist als grosszügige, offene Wohnlandschaft konzipiert. Die Zimmer und Bäder strukturieren eine fliessende Raumabfolge, damit der Loftcharakter erhalten bleibt. Dabei werden unterschiedlich bespielbare Nischen ausgebildet.

Die Wohnung zeichnet sich durch eine sorgfältige Detaillierung und eine zurückhaltende Materialisierung bzw. Farbgebung aus. Die Wände (Schlämmputz mit unregelmässiger Struktur) und die bestehende Holzbalkendecke stehen im Kontrast zum glatten, neutralen und modernistisch anmutenden PU-Fliessharzboden. Diese ruhige, hochwertige Umgebung wird gezielt durch dezente Farben und naturbelassene Materialien ergänzt.


Kunde: HIAG Immobilien AG
Konzept, Entwurf und Realisierung: Frei & Kepenek
Projektleitung: Nicholas Frei


VIU Flagship Store, Zürich

Das junge Brillenlabel setzt vor allem auf den Online-Verkauf. Trotzdem sind die Macher von VIU überzeugt, dass es nicht ohne den physischen Laden geht. Im Showroom erlebt der Kunde diejenigen Werte, die von der Marke verkörpert werden: Authentizität, Selbstbewusstsein, Qualität.

Der Laden an der Grüngasse ist einer sanften Renovation unterzogen worden. Die Oberflächen des Raumes sind roh belassen. Im Zentrum steht ein Einbaumöbel aus einfachem Material, aber mit hoher Fertigungsqualität. Dieses ist zugleich Ausstellungsfläche und Raumtrenner.

Entwurf, Realisierung: Frei & Kepenek, in Zusammenarbeit mit Aekae
Projektleitung: Nicholas Frei
Kunde: VIU Ventures AG

Ausstellung "Von der Sparbüchse zum Leben auf Kredit"

Die Ausstellung zeichnet Entwicklungen in unserer Gesellschaft in Bezug auf unser Kultur des Sparens nach, und versucht diese zu ergründen. «Horten für schlechte Zeiten», die Einführung von AHV und BVG und die Ölkrise sind Themen, die beleuchtet werden, ebenso wie der heutige globalisierte Konsument auf Kredit.

Den anspruchsvollen Räumlichkeiten (Grundriss, Lichtsituation) wird Rechnung getragen, indem eine Serie von Inseln geschaffen wurde. Dabei entsteht ein chronologischer Ausstellungsrundgang.

Entwurf und Realisierung: Frei & Kepenek
Projektleitung Nicholas Frei
Ausstellungsgrafik: Prill Vieceli Cremers
Kunde: Vögele Kultur Zentrum, Pfäffikon SZ

Scandit Office Zürich

Die Büroräumlichkeiten befinden sich in einem Gebäude aus den siebziger Jahren, welches zur Zwischennutzung freigegeben wurde. Die Laufzeit ist auf fünf Jahre beschränkt. Somit waren innovative Lösungen gefragt, um mit geringem Aufwand maximalen Nutzen zu erzielen.

Die Zellenstruktur des Bürogeschosses wurde aufgebrochen, um den den Strukturen und Arbeitsabläufen des neuen Nutzers gerecht zu werden. Die Strichcode-ähnliche Holzverkleidung der verbleibenden Raumzellen ist sowohl ein Element des Corporate Designs als auch akustische Massnahme.

Entwurf und Realisierung: Frei & Kepenek, in Zusammenarbeit mit Aekae
Projektleitung: Nicholas Frei
Kunde: Scandit AG

Kontakt

Nicholas Frei
dipl. Arch ETH
Talwiesenstrasse 17
CH–8045 Zürich

Tel +41 43 960 20 61
hello@nicholasfrei.ch

Interactive Mirror

Studie für einen Shop-in-Shop für Masshemden, in Zusammenarbeit mit Yatah. Hauptbestandteil des Projektes ist ein grosser Monitor, der als Spiegel funktioniert und den Benutzer abbildet. Mit dem User Interface werden Schnittmuster, Stoffe, Kragenformen und Details angewählt, welche in Echtzeit auf das Spiegelbild auf dem Monitor übertragen werden. Die Produktionskette garantiert die Lieferung des fertigen Hemdes innert kürzester Zeit.
Die Auswahlmöglichkeiten von Stoffen, Kragen, Manschetten etc. werden auch als physische Muster ausgestellt. Dadurch wird das Einkaufserlebnis um die haptische Dimension bereichert.

Ausstellung "Lernen über Leben"

Im Nordamerika Native Museum der Stadt Zürich (NONAM) realisierten wir die Ausstellung «Lernen über Leben». Darin geht es einerseits
um Lernen ausserhalb des schulischenKontextes, andererseits aber auch schlicht um das Erlernen von überlebenswichtigen Fähigkeiten.

Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile. Im offenen Raum wird das alltägliche Lernen thematisiert. Im anderen Raum, einem schlauchförmig gewundenen Gang, wird die Entwicklung des Menschen innerhalb der Gesellschaft mittels unterschiedlicher Rituale aufgezeigt.

Dieses Projekt zeichnet sich durch eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Auftraggebern aus. Bereits in der Konzeptphase hat sich das Team formiert und Inhalt und Form parallel zueinander entwickelt. Diese Art von gemeinsamer Planung konnten wir mit grossem Erfolg bis zur Umsetzung weiterverfolgen.

Entwurf, Realisierung: Frei & Kepenek
Projektleitung: Nicholas Frei
Kunde: Stadt Zürich

Umbau Wohnung Römerstrasse

Die Wohnung liegt in einer Zeilenbebauung aus dem Jahr 1950. Die Siedlung wurde zwar in den neunziger Jahren renoviert, ein Schimmelpilzbefall an den Aussenwänden machte eine Sanierung mit Verbesserung der bauphysikalischen Eigenschaften notwendig.

Gleichzeitig wurden weitere Umbauten vorgenommen: Das bestehende Cheminée wurde durch ein Modell mit besserer Heizleistung ersetzt. Eine Schiebetüre ermöglicht eine Abtrennung in zwei unabhängig voneinander nutzbare Wohnungsteile. Ein neuer, grosszügiger Balkon bietet eine attraktive Aussicht über Limmat und Ennetbaden. Durch seine Dimensionierung und seine Höhe von rund acht Metern über dem Boden wirkt er wie eine Plattform in den Bauwipfeln des bewaldeten Abhanges.

Sämtliche Eingriffe führen die im Gebäude vorgefundene gestalterische Sprache fort. Sie fügen sich auf unaufdringliche Art in den Bestand ein, auch wenn sie zweifellos als neue Elemente erkennbar sind.

Entwurf, Projekt, Realisierung: Frei & Kepenek
Projektleitung: Nicholas Frei
Kunde: Privat

Weihnachtsausstellung Landesmuseum

Studie für eine Ausstellung von historischen Weihnachtskrippen im Landesmuseum Zürich. Unser Vorschlag beinhaltet eine Landschaft aus weissen Kunststoffkisten, welche für die Dauer angemietet werden. In dieser kühlen Szenerie sind Bereiche für die Exponate vorgesehen, die mit warmen Licht hervorgehoben werden.

Entwurf: Frei & Kepenek

Studie B 175

Studie für den Umbau eines Mehrfamilienhauses in Zürich. Für die Eigentümerschaft wurde geprüft, inwiefern sich die Wohnungen aufwerten liessen. Gefordert wurde unter anderem der Einbau eines Aufzuges und die Vergrösserung der Wohnungen. Das Projekt kam nicht zur Realisierung.

Studie: Frei & Kepenek
Projektleitung: Nicholas Frei
Kunde: Privat